Neue Aufträge gewinnen mit KI

Der wichtigste Moment für einen Makler ist, wenn ein Eigentümer überlegt: „Wem gebe ich mein Haus?" Genau da entscheidet sich der Auftrag. Und genau da fragen immer mehr Leute zuerst eine KI. Hier: was Eigentümer wirklich tun, was ein Mandat wert ist — und wie Sie in den Antworten landen.

Zahlen, die Akquise betreffen

  • In Umfragen geben 82 % der US-Haushalte an, KI für Immobilien-Infos zu nutzen (Realtor.com Research, 2025) — der Trend gilt auch hierzulande.
  • Ca. 60 % der Google-Suchen in der EU enden ohne Klick — wer in der Antwort steht, gewinnt den Kontakt (SparkToro / Datos, 2024).
  • Ein Verkaufsmandat bringt je nach Objekt und Region grob 5.000–15.000 € Provision — ein verpasster Erstkontakt tut weh.

Was vor dem Verkauf passiert

Ein Eigentümer will verkaufen. Bevor er anruft, fragt er ChatGPT, Perplexity oder Google:

  • „Welcher Makler ist gut in [Stadt]?"
  • „Wie finde ich einen seriösen Immobilienmakler?"
  • „Was kostet ein Makler bei Hausverkauf?"

Die KI nennt ein paar Namen. Diese Makler bekommen den ersten Kontakt. Die anderen erfährt er nie — nicht weil sie schlechter sind, sondern weil die KI sie nicht kennt.

Praxis-Tipp

Formulieren Sie auf Website und FAQ klare Spezialisierungen (Stadtteile, Objektarten, Sanierung) — genau solche Begriffe tippen Eigentümer in die KI ein.

Selbsttest: KI-Check mit „Welcher Makler für [Ihre Spezialisierung] in [Ort]?"

Typische Schritte des Eigentümers (vereinfacht)

  1. Auslöser: Erbe, Scheidung, Umzug, zu klein/groß geworden.
  2. Recherche: Preise, Ablauf, Makler — heute oft per KI statt nur Google.
  3. Shortlist: 2–3 Namen aus der KI-Antwort, Empfehlung vom Nachbarn, Portal.
  4. Kontakt: Anruf oder Formular — wer zuerst kompetent antwortet, hat die Nase vorn.
  5. Mandat: Wer vorher schon bekannt wirkte, gewinnt leichter.

Akquise-Kanäle — und Rolle der KI

KanalStärke für MandateKI-Bezug
EmpfehlungSehr hoch — VertrauenKI zitiert oft Bewertungen und konsistente Web-Quellen
Google / MapsLokal starkFließt in KI-Antworten und Overviews ein
PortaleSichtbarkeit bei ObjektenEher Objekt- als Büro-Akquise
Eigene WebsiteMarke, ReferenzenMuss maschinenlesbar sein, sonst fehlt sie der KI
KI-EmpfehlungWächst — früher KontaktWer genannt wird, bekommt den Anruf

Was das wert ist

Ein einziger Verkaufsauftrag bringt je nach Objekt schnell mehrere tausend Euro Provision. Wenn die KI Sie nicht kennt, verschenken Sie diese Anfragen an den Kollegen, den sie nennt. Nicht weil er besser ist — sondern weil die KI ihn kennt und Sie nicht.

Checkliste: KI-Akquise vorbereiten

  • Selbsttest: „Welcher Makler in [Ihre Stadt]?" in ChatGPT & Perplexity stellen (Check).
  • Daten konsistent: Name, Adresse, Telefon überall gleich (Website, Google, Portale).
  • Objekte sichtbar: Aktuelle Referenzen zeigen Kompetenz — auch für die KI.
  • Maschinenlesbare Quelle: z. B. kostenloses immonika-Profil mit Upload.
  • Schnelle Antwort: Wer aus der KI-Empfehlung anruft, erwartet zeitnahe Rückmeldung.

Was Sie dagegen tun

Sorgen Sie dafür, dass die KI Ihr Büro kennt. immonika legt für Sie ein maschinenlesbares Profil an und macht Ihre Objekte für die KI-Suche sichtbar. Kostenlos, ohne Abo.

Mehr Hintergrund: Warum empfiehlt ChatGPT mein Büro nicht? · Von KI gefunden werden

Weiterführende Quellen

Häufige Fragen

Wie gewinne ich als Makler neue Aufträge mit KI?

Indem Ihr Büro in KI-Antworten auftaucht. Eigentümer fragen vor dem Verkauf oft eine KI. Mit einem kostenlosen immonika-Profil werden Sie dafür auffindbar.

Fragen Eigentümer wirklich KI nach einem Makler?

Ja — laut Branchenrecherche bereits ein großer Anteil, Tendenz steigend. Besonders vor Bewertung und Verkaufsentscheidung.

Was kostet das?

immonika ist für Makler kostenlos: kein Abo, keine Laufzeit.

Was Sie jetzt tun können

Testen Sie, ob die KI Sie kennt — und holen Sie sich Ihren Platz in den Antworten.

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